Der Albhof-Chef Theo Schömbucher in seinem Kuhstall. Er hat aus Protest seinen Strompreis „eingefroren“. Foto: Giacinto Carlucci

Die regionalen Hersteller von Lebensmitteln leiden unter den steigenden Energiepreisen. Theo Schömbucher, der Chef des Lautersteiner Albhofs, will dagegen ein Zeichen setzen und bezahlt nur noch einen Teil seiner Stromrechnung.

Die steigenden Preise für Energie belasten alle – egal, ob Privatpersonen, Kommunen oder die Industrie. Auch Lebensmittelproduzenten kämpfen mit den Kosten. „Wenn ich den Stromverbrauch von Juli ansehe, habe ich damals den dreifachen Preis bezahlt. Inzwischen ist es in der Ersatzversorgung der vierfache Preis, das ist nicht mehr machbar“, erklärt der Landwirt Theo Schömbucher, der unter der Marke „Albhof“ Milcherzeugnisse herstellt. Die Preise für seine Produkte hat er bereits im Frühjahr erhöht. „Mit den gestiegenen Nebenkosten hat sich der Vorteil durch die höheren Preise jetzt in Luft aufgelöst.“ Hoffnungen setzte er auf den Energiegipfel der Industrie- und Handelskammer (IHK), der jüngst in Göppingen stattfand. „Bei der Eröffnung wurde zwar gesagt, wie dramatisch die Lage ist, aber Lösungen gab es keine“, erinnert er sich. „Ich war von Minute zu Minute enttäuschter.“

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