In diesem Gebäude (Marienstraße 41 in Stuttgart) war die erste Robert-Bosch-Klinik untergebracht Foto: Stadtarchiv

Robert Bosch war ein Anhänger der Homöopathie und hat in Stuttgart zwei Krankenhäuser finanziert. Unser Geschichtsprojekt Stuttgart 1942 beleuchtet die Entstehungsgeschichte.

Stuttgart - Das Robert-Bosch-Krankenhaus auf dem Burgholzhof kennt jeder Stuttgarter, und viele erinnern sich auch daran, dass es früher der alternativen Heilweise der Homöopathie verpflichtet war, und zwar von seiner Eröffnung im Jahr 1940 am Pragsattel bis zum Umzug an den heutigen Standort im Jahr 1973. Nur um die Homöopathie zu fördern, war Robert Bosch bereit gewesen, so viel Geld in eine Klinik zu stecken. Wenige aber wissen, dass Bosch schon zwei Jahrzehnte früher ganz allein eine homöopathische Klinik in Stuttgart finanziert hatte. Sie lag in der Marienstraße 41, ganz oben an der Silberburgstraße, und sie existierte von 1921 an und ging nahtlos im Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) auf. Auf dem Foto ist das große Bürgerhaus zu sehen, in dem die Klinik untergebracht war.

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