Leipzig hat nach Meinung vieler Medienvertreter verdient gegen den VfB Stuttgart gewonnen. Foto: AFP/Thomas Kienzle

In der ersten Halbzeit kann der VfB Stuttgart gut mithalten mit RB Leipzig, dann wird die Überlegenheit deutlich. Das sehen auch die meisten Medien so. Wir haben die Pressestimmen gesammelt.

Stuttgart - Mit einem knappen 0:1 hat der VfB Stuttgart am Samstagabend die Partie gegen RB Leipzig verloren und startet dadurch mit einer Heimniederlage ins neue Jahr. Zunächst sah es so aus, als könnten die Schwaben mithalten. Doch vor allem in der zweiten Hälfte übernahm Leipzig immer mehr die Kontrolle.

Bei den Stuttgartern zeigte Torhüter Gregor Kobel ein glänzendes Spiel. Er hielt neben einigen Schüssen aus dem Spiel heraus auch einen Elfmeter. Das reichte aber nicht, um einen Punkt gegen Leipzig mitzunehmen. Die meisten Medien halten das Ergebnis für angemessen.

Der „Kicker“ schreibt: „RB Leipzig hat zum Start ins neue Jahr aufgrund deutlich größerer Spielanteile und Torchancen hochverdient mit 1:0 beim VfB Stuttgart gewonnen. Die Sachsen schoben sich damit zumindest für eine Nacht an die Tabellenspitze.“

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Die „Bild“-Zeitung sieht immerhin einen positiven Aspekt für die Anhänger des VfB Stuttgart: „Mini-Trost für die VfB-Fans: Das 0:1 war 90 Minuten Ablenkung vom großen Bosse-Zoff in Stuttgart!“ Am Spieltag sei alles friedlich abgelaufen, „vorm Anpfiff begrüßen sich beide (Hitzlsperger und Vogt) auf der Tribüne, sprechen ein paar Worte miteinander“.

Der „Spiegel“ sieht hingegen einen Grund für die Niederlage in der Schlammschlacht der Vereinsbosse. Thomas Hitzlsperger und Claus Vogt „sorgten mit ihrem heftigen Führungsstreit dafür, den Blutdruck der VfB-Fans über den Jahreswechsel so richtig in die Höhe zu treiben. Dem sportlichen Erfolg ist so etwas normalerweise nicht zuträglich“, heißt es in dem Bericht. „Beim VfB Stuttgart lief es sportlich bisher so gut, aber der Führungsstreit im Verein hat die Stimmung schwer getrübt.“

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Der „MDR“ schreibt: „RB Leipzig hat in Stuttgart einen knappen, aber verdienten Sieg geholt. Die Leipziger dominierten klar das Spiel, scheiterten aber immer wieder an VfB-Keeper Gregor Kobel.“

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