Im Studio-Theater hat das Stück „Die Wut, die bleibt“ nach dem Roman von Mareike Fallwickl erfolgreich Premiere gefeiert.
Die Körper? Aufrecht. Die Augen? Fokussiert. Die Stimmen? Laut. „Was einer von uns geschieht, geschieht uns allen“, deklamieren Sunny, Femme, Lola und Alva. Die Mädchengang, die da auf der Bühne des Stuttgarter Studio-Theaters wie ein Standbild steht, ganz in schwarz, Hoodykapuzen tief gezogen, ist zu allem bereit. Nacht für Nacht schreiten die vier 15- bis 18-Jährigen zur Tat, verprügeln Vergewaltiger und Brutalos, ritzen „K“ in deren Haut. „Karma is a bitch“: Nun sollen die Täter das erleben, was sie Frauen angetan haben.
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