Während der Fußball-EM ist Europa zu Gast in Stuttgart – bei Freunden. In der Region leben Menschen aus allen Ländern, deren Mannschaften hier antreten. In unserer Serie erzählen sie über sich, ihre Nationalmannschaft und ihre Heimat.
Wird es ein Sommermärchen 2.0 geben? Die Augen der europäischen Fußballfans sind ab diesem Freitag auf Deutschland gerichtet. Um 21 Uhr startet die Europameisterschaft 2024 mit dem Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Schottland in München.
In Stuttgart ist ebenfalls alles bereit für das Event das Jahres. Fünf Spiele werden in der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg ausgetragen. In der Vorrunde trifft Slowenien auf Dänemark (16. Juni, 18 Uhr), Deutschland empfängt Ungarn (19. Juni, 18 Uhr), Schottland misst sich mit Ungarn (23. Juni, 21 Uhr) und die Ukraine spielt gegen Belgien (26. Juni, 18 Uhr). Die Paarung des Viertelfinales steht natürlich noch nicht fest.
Im Vorfeld des Turniers haben wir uns mit Menschen unterhalten, die in Stuttgart und der Region wohnen und deren Heimatländer bei der EM im Stadion in Bad Cannstatt zu sehen sein werden. Zudem ist ein Schweizer dabei, da die Eidgenossen ihr Quartier in Degerloch aufgeschlagen haben. Wie blicken sie auf ihre Heimat, auf Stuttgart und die EM? Ein Überblick:
Charles Taylor (Schottland): Schotte von Geburt und Schwabe im Herzen
Gülperi Altan (Dänemark): Feuer und Flamme für Danish Dynamite und Kässpätzle
Christian Schmitz (Belgien): Belgische Hoffnung auf den späten Sieg der goldenen Generation
Lilla Flammann (Ungarn): Daumen drücken für Ungarn und Hoffnung auf Stimmung wie 2006
Stefan Schär (Schweiz): Schweizer Fußballorchester verdrängt das Rugby-Ei
Mykola Koryshkin (Ukraine): Wie Fußball für einen Moment vom Krieg in der Ukraine ablenkt
Robert Rozman (Slowenien): Die Slowenen singen sich schon mal warm für das große Turnier