Muss in Stuttgart alles geben: Angelique Kerber Foto: dpa/Frank Molter

Die Kielerin Angelique Kerber trifft beim Porsche Tennis Grand Prix auf die Estin Anett Kontaveit, Nummer sechs der Welt.

Angelique Kerber ist in Stuttgart angekommen und fühlt sich gut. „Es fühlt sich schön an, wieder zurück zu sein, auch weil wir wieder vor Publikum spielen“, sagt die beste deutsche Tennisspielerin in der Porsche-Arena. Der Grand Prix des Sportwagenherstellers ist so etwas wie ein sicherer Hafen für sie, was auch daran liegt, dass die Kielerin in Stuttgart bereits zweimal den Hauptpreis gewann.

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Nach der bitteren Niederlage im Billie-Jean-King-Cup in Kasachstan ist Kerber ohne Jetlag zurückgekehrt, „obwohl Kasachstan nicht gerade um die Ecke liegt“. Die große Frage ist nun, wie sehr die Niederlage mit der deutschen Mannschaft ihre nächste Aufgabe beeinträchtigen könnte. „Es ist ein bisschen traurig und enttäuschend, dass wir es in Kasachstan nicht geschafft haben“, sagt Kerber, nur ein paar Bälle hätten gefehlt, um die Partie zu wenden.

Schüttlers Überstunden

Das muss jetzt raus aus dem Kopf – so lautet die Devise der Nummer 16 der Welt. Wobei ihre erste Gegnerin Anett Kontaveit ein harter Brocken ist. Unterstützt wird Kerber in Stuttgart indes von Bundestrainer Rainer Schüttler. Der trainiert mit ihr – und macht ausnahmsweise ein paar Überstunden.