Der Konflikt um das Verhalten eines Vorstands der Porsche-Holding spitzt sich zu: Eine Mitarbeiterin, die Vorwürfe erhoben hatte, wurde gekündigt – und klagt nun dagegen.
Die arbeitsrechtliche Auseinandersetzung um Vorwürfe gegen ein Vorstandsmitglied der Porsche Automobil Holding SE spitzt sich zu. Eine der beiden Mitarbeiterinnen, die vor dem Arbeitsgericht auf Herausgabe des internen Untersuchungsberichts klagen, ist inzwischen vom Unternehmen gekündigt worden. Wie eine Sprecherin des Arbeitsgerichts Stuttgart mitteilte, hat die Frau die sogenannte Auskunftsklage um eine Klage gegen ihre Kündigung erweitert. Zu den Gründen der außerordentlichen Kündigung liege bisher keine schriftliche Stellungnahme des Unternehmens vor, so die Sprecherin. Weder der Anwalt der beiden Frauen noch ein PSE-Sprecher äußerten sich dazu. „Die Porsche SE nimmt keine inhaltliche öffentliche Kommentierung laufender arbeitsrechtlicher Verfahren vor“, hieß es nur. Mehr Klarheit dürfte es daher erst im weiteren Verlauf des Verfahrens geben.
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