Lou Bronski (Luzia Oppermann, li.) hat die Polizistin Olga Lenski (Maria Simon) in ihre Gewalt gebracht. Foto: rbb/Eikon/Oliver Feist

In der Folge „Monstermutter“ hatte Kommissarin Olga Lenski ihren letzten Einsatz im „Polizeiruf 110“-Team Frankfurt/Oder. War das Anschauen einen Sonntagabend wert?

Frankfurt/Oder - Was taugt „Monstermutter?“ Der neue „Polizeiruf 110“ aus Frankfurt/Oder in unserem Schnellcheck.

Die Handlung in zwei Sätzen Kommissarin Olga Lenski (Maria Simon) hat schon gekündigt, als sie in „Monstermutter“ noch mal eingreifen soll. Die Haftentlassene Lou Bronski (Luzia Oppermann) will ihr Kind aus einer Pflegefamilie holen und schreckt dabei vor nichts zurück.

Zahl der Leichen So besorgt, dass diese Zahl und das Schicksal einer Hauptfigur vorab bekannt werden könnte, war der Sender noch nie. Auch die Presse durfte vorab das Filmende nicht sehen.

Kontaktblockade „Laber doch kein’ Scheiß!“, kotzt Bronski heraus, wenn man etwas sagt, das über ihren Tunnelblick hinausgeht. Sie hat eine Schusswaffe, ihre Bockigkeit ist ernst zu nehmen. Der Regisseur und Drehbuchautor Christian Bach widersteht der Versuchung, eine Täterin zu reflektiert und zu viel reden zu lassen.

Reue Eine rührend wütende Nebenfigur gibt Lenskis Partner Adam Raczek (Lucas Gregorowicz) ab. Der hat von Lenskis Kündigung nichts gewusst und muss grübeln, ob die gemeinsame Zeit im Dienst mit dem ewigen Streiten wirklich gut genutzt war. Nun kann es sogar sein, dass er die Kollegin nicht lebend wiedersieht.

Unser Fazit Die Ungewissheit, ob eine Hauptfigur überleben wird, ist selten. „Monstermutter“ hat den Ausstieg von Simon aus dem „Polizeiruf 110“ gut genutzt.

Spannung Note 1,5; Logik Note 2

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