Innenminister Thomas Strobl (CDU) wurde zum Schluss im Untersuchungsausschuss noch einmal gehört. Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Der Untersuchungsausschuss zur Polizeiaffäre war nicht ohne Effekt. Er hätte aber noch mehr bewirken könnten, kommentiert unsere Redakteurin Annika Grah.

Es ist drei Jahre her, dass der Untersuchungsausschuss zur Polizeiaffäre in Baden-Württemberg eingesetzt wurde – nun neigt sich der Ausschuss dem Ende zu. Ausgelöst hatten den U-Ausschuss die Vorwürfe wegen sexueller Nötigung gegen den früheren Landesinspekteur der Polizei. In der Öffentlichkeit ereilte den Ausschuss das Schicksal, das den meisten Untersuchungsausschüssen widerfährt: Die Themen sind komplex, die gewonnenen Erkenntnisse schwer zu überblicken und die Vielzahl an Skandalen, die öffentlich wurden, äußerst unübersichtlich.

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