Joachim Hahn zeigt die Reste der Kacheln, die vor Ort in der Plochinger Ottilienkapelle noch erhalten und unter Glas gesetzt sind. Foto: Roberto Bulgrin

Recherchen zum Originalboden der Plochinger Ottilienkapelle aus dem 14. und 15. Jahrhundert führen Joachim Hahn ins Stuttgarter Landesmuseum und das Ludwigsburger Keramikmuseum. Und zu einem überraschenden Ergebnis.

Plochingen - Die Ottilienkapelle ist 1328 das erste Mal erwähnt worden. 1466 wurde sie nach Westen erweitert. Beides belegen noch wenige Quadratmeter Bodenkacheln: die alten Fliesen aus der Gründungszeit, von denen immer vier aneinanderlegt einen Kreis mit einem Binnenkreuz bilden, die Mitte der Platten ziert ein vierblättriges Kleeblatt, und die neueren Kacheln aus dem 15. Jahrhundert im hinteren Bereich der Kapelle. Sie zeichnen sich durch ein reliefartig erhobenes aufwendigeres Dekor mit floralen Motiven oder Darstellungen der Tierwelt aus.

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