Freie Bahn für geflügelte Kundschaft in der Plochinger Fußgängerzone. Foto: Tom Weller

Das Plochinger Rathaus will einen Lieferservice auf die Beine stellen. Und damit nicht nur den Menschen helfen, die ihr Haus nicht verlassen können. Sondern auch den Wirten und Händlern, die schließen oder sich drastisch einschränken mussten.

Plochingen - Dass große Teile des Einzelhandels und der Gastronomie wegen der Eindämmung des Coronavirus über Wochen hinweg zusperren oder sich drastisch einschränken müssen, hat auch bei den Händlern und Wirten in Plochingen für „totale Existenzängste“ gesorgt, berichtet der städtische Wirtschaftsförderer Benjamin Treiber. Zugleich war es „uns schon sehr früh ein Anliegen, für die Menschen zu sorgen, die sich zuhause nicht selbst versorgen können“, betont Bürgermeister Frank Buß. Sei es, weil die Betroffenen aufgrund ihres Alters oder einer Vorerkrankung einer Risikogruppe angehören. Oder sei es, weil sie als Rückkehrer aus einem Risikogebiet oder als Kontaktperson eines Corona-Patienten vorübergehend vom öffentlichen Leben ausgesperrt sind. Die Stadtverwaltung will jetzt jedenfalls beide Seiten zusammenbringen und möglichst mithilfe des Ehrenamts einen zentralen Lieferdienst auf die Beine stellen und koordinieren.

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