Stada, ein Hersteller von Nachahmermedikamenten in Bad Vilbel, ist das am stärksten am Russlandgeschäft hängende Pharmaunternehmen. Foto: dpa/Frank Rumpenhorst

Russland hat deutschen Pharmaunternehmen schon vor dem Ukrainekrieg immer mehr Steine in den Weg gelegt – hängt aber von Importen medizinischer Vorprodukte ab. Obwohl Medikamente von Sanktionen ausgenommen sind, steht das Land vor einer Mangelsituation.

Im vergangenen Jahr um diese Zeit ist die russische Pharmabranche in Deutschland in aller Munde gewesen. Von den bayerischen, sächsischen und thüringischen Ministerpräsidenten bis hin zum damaligen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn blickten viele auf den russischen Corona-Impfstoff Sputnik – und auf eine mögliche Produktion in Deutschland. Die Firma R-Pharm im bayerischen Illertissen oder IDT Biologika im sachsen-anhaltischen Dessau galten als mögliche Partner.

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