Osiander-Geschäftsführer Christian Riethmüller Osiander-Geschäftsführer Christian Riethmüller Foto: Lichtgut/Julian Rettig/Julian Rettig

Das Bundeskartellamt genehmigt den Zusammenschluss zu einer gemeinsamen Vertriebsplattform der Buchhandelsriesen. Vor allem im Vertrieb und im Onlinehandel wächst der Einfluss der beiden Buchketten.

Karlsruhe - Das Bundeskartellamt hat die Fusion von Unternehmensteilen von Thalia Mayersche und Osiander am Donnerstag genehmigt. Die Buchhandelsketten führen dabei die IT, den Onlineshop, Einkauf und die Logistik in einer gemeinsamen Vertriebsgesellschaft, der „Osiander Vertriebsgesellschaft“ (OVG), zusammen, an der Thalia die Mehrheit halten wird. Faktisch übernimmt Thalia damit wichtige Dienstleistungen für die Tübinger Traditionsbuchhandlung. Osiander bleibt rechtlich eigenständig und behält die größten Teile des Unternehmens. Das heißt, die Tübinger betreiben weiterhin selbstständig die Buchhandlungen samt Sortimentsgestaltung und Marketing, schmieden mögliche Expansionspläne und verantworten das Personalwesen.

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