Der französische Literaturnobelpreisträger Patrick Modiano hat dem Labyrinth eines nächtigen Paris ein betörendes Lebenswerk abgewonnen – und seinen jüngsten Roman: „Die Tänzerin“.
Es passiert an einem Torweg. Der Mond scheint. Da offenbart Zarathustra dem Geist der Schwere den tiefsten aller Gedanken: „Müssen wir nicht alle schon da gewesen sein? Müssen wir nicht ewig wiederkommen?” Man setze nun statt Torweg den Place des Pyramides in Paris, statt dem Geist der Schwere die Schubkraft, mit der ein wassergrüner Fiat dem Ich-Erzähler in die Flanken fährt – und schon ist man in der Schlüsselszene eines Romans von Patrick Modiano: „Unfall in der Nacht”.
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