Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) fordert Brüssel auf, tätig zu werden. Foto: dpa/Bernd Weißbrod

Das Bundesgesundheitsministerium sieht – anders als Mediziner und Krankenhausgesellschaft – aufgrund des Mangels an medizinischen Hilfsmitteln keine Auswirkungen auf die Patientenversorgung.

Die lauten Hilferufe von Medizinern, ärztlichen Fachverbänden und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), die übereinstimmend vor Notlagen in Kliniken aufgrund fehlender Medizinprodukte warnten, werden im politischen Raum unterschiedlich aufgenommen. Grund für die Engpässe ist eine neue EU-Anforderung mit dem Kürzel MDR, die für alle – auch für die schon lange erfolgreich am Markt befindlichen Bestandsprodukte – eine langwierige und teure Neuzertifizierung vorschreibt. Für viele Unternehmen ist die Produktion dann nicht mehr lohnend.

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