Patrick Moster sorgte für einen Rassismus-Skandal. Foto: imago/Matthias Koch/Michael Hundt

Beim Olympischen Zeitfahren sorgt ein deutscher Funktionär für einen Rassismus-Skandal. Der Leistungssportdirektor Patrick Moster treibt Nikias Arndt im Rennen an, wählt dafür aber rassistische Worte, wie auf einem Video zu hören ist.

Tokio - Rassismus-Eklat beim Olympischen Zeitfahren: Patrick Moster, Leistungssportdirektor Bund Deutscher Radfahrer, vergriff sich beim Anfeuern seines Schützlings Nikias Arndt völlig in der Wortwahl.

Wie über die Mikrofone zu hören war, rief der Funktionär: „Hol die Kameltreiber!“ Vor Arndt fuhren in dieser Zeit Azzedine Lagab aus Algerien und Amanuel Ghebreigzabhier aus Eritrea.

Moster hat sich wenig später für eine rassistische Entgleisung entschuldigt. „Ich stand in der Verpflegung und habe Nikias Arndt angefeuert. Im Eifer des Gefechts und mit der Gesamtbelastung, die wir momentan hier haben, habe ich mich in der Wortwahl vergriffen. Es tut mir unendlich leid, ich kann nur aufrichtig um Entschuldigung bitten. Ich wollte niemanden diskreditieren“, sagte Moster am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

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