„Ich werde so reden, wie ich das tue“ – Olaf Scholz hat sich gewandelt, um Kanzler zu werden, aber auch das hat Grenzen. Foto: dpa/Bernd Von Jutrczenka

Olaf Scholz ist am Ziel: Er wird an diesem Mittwoch zum deutschen Regierungschef gewählt. Wie aber hat er das eigentlich angestellt? Was treibt ihn in der Politik an?

Berlin - Wenn es nicht gut läuft, ist Olaf Scholz zur Stelle. So zumindest erzählt das Aydan Özoguz, die ohne ihn nie Bundestagsvizepräsidentin geworden wäre. Vor mehr als zwei Jahrzehnten organisierte die Hamburgerin mit den Gastarbeitereltern aus Istanbul Integrationsprojekte und wurde vom damaligen SPD-Landeschef angesprochen, ob sie nicht für die Bürgerschaft kandidieren wolle. Das tat sie, zog ein, blieb sieben Jahre, verlor ihr Mandat aber 2008 – ein bitterer Moment, wie sie berichtet, in dem ihr Entdecker sie nicht alleine ließ: „Nachdem ich nicht mehr gewählt worden war, hat er mich angerufen und gesagt: So, jetzt kochen wir erst mal zusammen.“ Olaf Scholz, ein Kümmerer?

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