In der Nordsee betreibt die EnBW bereits die beiden Windparks Hohe See und Albatros. Foto: EnBW

Die EnBW hat gemeinsam mit ihrem Partner BP den Zuschlag für einen Meereswindpark erhalten. Überzeugt hat dabei auch eine spezielle Erfahrung der Karlsruher.

Stuttgart - Bei der EnBW haben am Montag die Sektkorken geknallt – „coronakonform“, wie Vorstandsmitglied Georg Stamatelopoulos betont. Der Karlsruher Energiekonzern hat gemeinsam mit seinem britischen Partner BP den Zuschlag für einen Teil eines Offshore-Windprojektes in der Nordsee vor Schottland erhalten. Wie die EnBW mitteilt, konnte sie sich vor der zuständigen königliche Liegenschaftsverwaltung Crown Estate Scotland gegen ein wettbewerbsstarkes Bieterfeld von 74 Konkurrenten durchsetzen. Gemeinsam wollen beide Partner, die bereits im Meer vor Irland kooperieren, 60 Kilometer östlich von Aberdeen 2,9 Gigawatt Offshore-Windleistung installieren – eine Menge, die drei Millionen Haushalte versorgen könnte, sofern ausreichend Wind weht. Insgesamt planen die Briten 25 Gigawatt Meereswindkraft verteilt auf 17 einzelne Projekte in dem Areal vor der schottischen Küste.

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