Ein Obdachloser in der Königstraße Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Auf den Nachfolger oder die Nachfolgerin von Oberbürgermeister Fritz Kuhn kommen auch im Sozialen Herausforderungen zu. So mangelt es an Pflegeheimplätzen und Sozialwohnungen. Die große Frage ist, wie sich die Arbeitslosenzahlen entwickeln werden.

Stuttgart - Die Zeiten, in denen in der Landeshauptstadt quasi Vollbeschäftigung geherrscht hat, sind vorbei. Wer immer die Nachfolge von OB Fritz Kuhn (Grüne) antritt, wird mit den Auswirkungen steigender Arbeitslosigkeit umzugehen haben. Auch das sehr gute soziale Netz, das die Stadt auszeichnet, dürfte in dem Zuge geforderter sein als bislang. Die Corona-Krise hat die bereits bestehende Armut im eigentlich reichen Stuttgart für alle sichtbar gemacht: in Form der langen Schlangen vor den Tafelläden.

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