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Stuttgart (dpa/lsw) - Notfallsanitäter beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) im Südwesten können ab Juli mit einer besseren Entlohnung rechnen. Nach einer Vereinbarung mit der Gewerkschaft Verdi werden sie in eine eigens geschaffene Tarifgruppe eingruppiert, wie der ASB am Freitag mitteilte. Dadurch würden sich Lohnsteigerungen um zehn Prozent, in Einzelfällen gar um 19 Prozent ergeben.
Das Berufsbild des Notfallsanitäters gibt es laut Mitteilung des Wohlfahrtsverbandes seit 2014. Im Vergleich zum bisherigen Berufsbild des Rettungsassistenten würden Notfallsanitäter umfangreichere und verantwortungsvollere Tätigkeiten ausüben. So würden sie verletzte und erkrankte Personen in lebensbedrohlichen Situationen durch medizinische Maßnahmen erstversorgen, die ansonsten Ärzten vorbehalten sind. Beim ASB sind derzeit 99 Auszubildende zum Notfallsanitäter beschäftigt. Die ersten zehn beenden ihre Ausbildung im Sommer.

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