Geht es um die Wiederbelebung, muss jeder Handgriff sitzen. An einer Puppe können die Notfallteams den Ernstfall trainieren. Foto: Staufenpress

Notfallteams arbeiten meist unter maximalem Stress. Eine hochmoderne Simulationspuppe hilft jetzt am Göppinger Alb-Fils-Klinikum, die Wiederbelebung zu trainieren, und sorgt somit für mehr Sicherheit.

Die „Patientin“ ist 73 Jahre alt. Sie hat einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten, atmet nicht mehr. Nun zählt jede Minute, jeder Handgriff des Notfallteams muss sitzen. Sofort beginnen die Mitarbeitenden mit der Herzdruckmassage. Die Patientin bekommt Sauerstoff. Die EKG-Aufzeichnung zeigt: Es handelt sich um Kammerflimmern, es geht um Leben und Tod. Der Defibrillator kommt zum Einsatz und soll die Zellen im Herzen wieder in Takt bringen. Alle zwei Minuten wechseln sich die Mitarbeitenden mit der anstrengenden Druckmassage ab.

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