Mit einem neuen Gesetz werden Zigaretten aus zahlreichen öffentlichen Orten verbannt. Aber nicht von überall. Zwischen Freibad und Festzelt soll es künftig Unterschiede geben.
Final entschieden ist noch nichts, aber der Weg ist vorgezeichnet. Nach langem Ringen haben sich die beiden Regierungsparteien im Land darauf geeinigt, wo beim Nichtraucherschutzgesetz die Reise hin geht. Das ist keine leichte Entscheidung gewesen. Darüber, dass die bestehende Regelung reformiert werden muss, da sie aus einer Zeit kommt, in der die E-Zigarette noch nicht zum Stadtbild gehörte, besteht Einigkeit. Auch darüber, dass Vapen und Dampfen dem Rauchen künftig gleichgestellt werden soll. Ziemlich uneinig sind die Beteiligten aber bei der Frage, wo das Verbot in welcher Schärfe gelten soll. An Bushaltestellen und in Biergärten? In Freibädern, Festzelten oder Fußballstadien? Vor Supermärkten oder auf Spielplätzen?
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