Defensiv-Allrounder Waldemar Anton Foto: Baumann

Im Griechen Konstantinos Mavropanos hat der VfB Stuttgart einen Innenverteidiger verpflichtet. Was heißt das für den geplanten Transfer von Waldemar Anton?

Stuttgart - Am 3. August startet der VfB Stuttgart mit der Vorbereitung auf die kommende Saison in der Fußball-Bundesliga. Und seit Donnerstag ist klar. Es wird im Aufgebot einen Spieler geben, der herausragt aus der Truppe – Neuzugang Konstantinos Mavropanos wird mit seinen 1,94 Metern kaum zu übersehen sein.

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Den Innenverteidiger vom FC Arsenal hat der VfB für eine Saison ausgeliehen und damit einen Ersatz für Nathaniel Phillips verpflichtet, der zum FC Liverpool zurückkehrt. Auf den 22-jährigen Griechen hält vor allem Sven Mislintat große Stücke. Der Sportdirektor des VfB hat den Abwehrspieler einst vom FC Giannina nach London geholt. Nun soll Mavropanos die Abwehr des Bundesliga-Aufsteigers stabilisieren. Und die Frage lautet: an wessen Seite?

Konkurrenz in der Abwehrzentrale

Konkurrenten gibt es einige. Marc Oliver Kempf (Schulterverletzung) wird zu Saisonbeginn zwar noch nicht fit sein. Aber auch Holger Badstuber („Ich leibe sicher beim VfB“) und Marcin Kaminski erheben Anspruch auf einen Stammplatz in der Innenverteidigung. Atakan Karazor und Pascal Stenzel können in einer Dreierkette ebenfalls agieren, in Luca Mack und Maxime Awoudja gehören derzeit zudem noch zwei Talente zum Kader. Und dann buhlt der VfB ja noch um Waldemar Anton.

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Der Defensiv-Allrounder soll von Hannover 96 kommen – unabhängig vom Deal mit Mavropanos. Einerseits, weil Anton vielseitig einsetzbar und nicht auf die Rolle als Innenverteidiger festgelegt ist. Im Gegenteil: In Hannover spielte er zuletzt fast immer in der defensiven Mittelfeldzentrale. Zudem gilt ein Kauf des 23-Jährigen als Investition in die Zukunft – Mavropanos dagegen könnte nach einem Jahr wieder weg sein.

Mit dem Spieler aus Hannover ist sich der VfB längst einig, der Poker um die Ablösesumme aber dauert an. 96-Chef Martin Kind deutete bereits an, man sei auf Transfererlöse nicht angewiesen, erklärte aber auch, man habe bereits Alternativen für Anton im Blick. Die Stuttgarter sollen zunächst rund drei Millionen Euro geboten, die Hannoveraner das Doppelte gefordert haben. Eine Einigung wird allseits erwartet – damit am 3. August Konstantinos Mavropanos nicht der einzige Neue beim VfB ist.

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