Margot Kemmler Foto: Herbert Rudel

Die Vorsitzende der SV 1845 Esslingen wird wie erwartet zur neuen Präsidentin gewählt.

Das Schlusswort wurde zu einer kleinen Grundsatzrede. Mit all ihrer Routine aus vielen, vielen Ehrenämtern hatte Margot Kemmler jedenfalls sofort die neue Rolle angenommen, nachdem sie zuvor auf dem Sportkreistag im Stadthaus im Scharnhauser Park als Nachfolgerin von Kurt Ostwald zur neuen Präsidentin des Sportkreises Esslingen gewählt worden war. Sie wolle eben diesen Sportkreistag in Zukunft „interessanter gestalten“, erklärte sie mit Blick auf die bescheidene Runde – gerade einmal zwölf der 374 Vereine des Kreises waren vertreten. Und sie will Forderungen an die Politik lauter formulieren. Als Mitglied des Kreistages weiß sie jedoch, dass es dabei nicht unbedingt nur ums Geld gehen kann. Bislang wird der Sportkreis vom Landkreis mit 15 000 Euro pro Jahr unterstützt. „Ich weiß, wie eng der Deckel ist. Aber wir wissen, dass wir gewisse Forderungen stellen müssen“, sagte Kemmler. Dass der Sportkreis etwa Räumlichkeiten im Landratsamt zur Verfügung gestellt bekommen könnte, war an dem Abend einige Male angeklungen. Kemmler möchte den Sportkreis nicht revolutionieren, sondern weiterentwickeln. In Bezug auf Vorgänger Ostwald, der 22 Jahre lang an der Spitze gestanden war und nun zum Ehrenmitglied ernannt wurde, sprach sie auf gut schwäbisch von einem „gmähten Wiesle“, das dieser hinterlasse.

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