Mit seinem neuen Roman „Unsere Abende“ gelingt dem britischen Schriftsteller Alan Hollinghurst ein berührendes Resümee seines bisherigen Werks.
Als Alan Hollinghursts Debütroman „Die Schwimmbad-Bibliothek“ 1988 erschien, war das ein Buch, das Epoche machte. Nie zuvor hatte ein Roman so direkt, unverkrampft und selbstverständlich schwule Sexszenen beschrieben, ohne (wie etwa Jean Genet) die Aura des Verruchten oder Skandalösen zu evozieren, vielmehr eingebettet in die Tradition des englischen Gesellschaftsromans, stilistisch orientiert an Autoren wie Henry James, E. M. Forster oder Evelyn Waugh.
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