Der Wohnungsmarkt in Esslingen ist nach wie vor angespannt – wenngleich die Mieten zuletzt nur gemäßigt gestiegen sind. Foto: Roberto Bulgrin

Vom 1. Januar an gilt in Esslingen ein neuer Mietspiegel. Im Vergleich zu seinem Vorgänger von 2020 sind die Mieten um vier Prozent gestiegen. Vor allem Menschen aus den unteren Einkommensgruppen tun sich schwer, eine Wohnung in der Stadt zu finden.

Esslingen - Die Mieten in Esslingen sind in den vergangenen zwei Jahren um durchschnittlich vier Prozent teurer geworden. Bezogen auf die vergangenen vier Jahre haben sie Jahr für Jahr rund zwei Prozent zugelegt. Mit dieser Steigerungsrate liegt die Stadt günstiger als Stuttgart, wo die Mieten um jährlich 3,7 Prozent gestiegen sind. Und schlechter als Ludwigsburg, das mit einem Plus von 1,4 Prozent pro Jahr besser abschneidet. Die durchschnittliche ortsübliche Vergleichsmiete (Nettokaltmiete) in Esslingen lag im Mietspiegel 2020 noch bei 8,64 Euro. In dem neuen Zahlenwerk, das ab 1. Januar 2022 gilt, ist sie auf 8,99 Euro gestiegen. Im Mietspiegel 2018 war sie noch mit 8,34 Euro notiert.

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