Die Deserteure Ludwig Baumann (rechts) und Chris Capps, ein US-Amerikaner, waren im Jahr 2007 bei der Enthüllung des Deserteur-Denkmals dabei. Foto: Frank Eppler/Frank Eppler

Es ist ein Mahnmal wider die Verfolgung und Ermordung von Menschen, die sich Kriegen verweigern. Und nun kommt es doch noch dorthin, wo die privaten Initiatoren es in Stuttgart schon vor fast 20 Jahren haben wollten. Die Stadtverwaltung musste umdenken.

Stuttgart - Auch den Deserteuren ist in Stuttgart, was vielleicht nicht viele Menschen wissen, ein Denkmal gewidmet. Noch steht es an der Peripherie der Stadt, doch der Umzug mitten hinein in die Innenstadt ist nun programmiert. So bald die Dorotheenstraße und die Goerdelerstraße am Rande des Karlsplatzes umgebaut sind, soll das von dem Aulendorfer Künstler Nikolaus Kernbach geschaffene Denkmal zum Alten Waisenhaus umziehen. Dort, auf einem bisher als Parkplatz genutztem Geländestreifen, wird es dann an die Verfolgung und Ermordung von Deserteuren aller Kriege erinnern. Dafür und mit einer entsprechenden Hinweistafel ist es vor vielen Jahren geschaffen und am 30. August 2007 zwischen dem Theaterhaus Stuttgart auf dem Pragsattel sowie der heutigen Mercedes-Benz-Bank der Öffentlichkeit übergeben worden.

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