Gegensätze ziehen sich an: Die kleine Sophie (Chloe Coleman) zeigt JJ (Dave Bautista), wo es langgeht. Foto:  

Wenn Kinder scheinbar überlegene Erwachsene mal locker um den Finger wickeln, bürgt das im Kino meist für viel Vergnügen. Peter Segal folgt dem vertrauten Muster in seiner neuen Actionkomödie „Der Spion von nebenan“, doch er gewinnt ihm auch überraschende neue Seiten ab.

Esslingen - Mit Filmen wie „Die nackte Kanone 33 1/3“, „Die Wutprobe“, „Manhattan Queen“ oder „Get Smart” hat sich der Regisseur Peter Segal als Meister der guten Kinounterhaltung erwiesen. Seine Komödien sorgen für viel Vergnügen, und sie lassen die Kassen klingeln: Mehr als eine Milliarde Dollar sollen Segals Filme bereits eingespielt haben. Und sein jüngster Streifen könnte die Erfolgsstory nahtlos fortsetzen. Verdient hätte er es jedenfalls, denn die Krimikomödie „Der Spion von nebenan“ vereint Action, Spannung und Humor auf sehr gelungene Weise. Dabei sind die Zutaten gar nicht mal so ungewöhnlich: Kinder, die den Erwachsenen mal so richtig zeigen, wo es langgeht, sieht man nicht zum ersten Mal auf der Leinwand. Doch Peter Segal versteht es, eine vertraute Konstellation mit originellen Einfällen, temporeichen Verfolgungsjagden, frechen Dialogen und witzigen Anspielungen auf bekannte Kinoerfolge so aufzupeppen, dass man sich rund 100 Minuten lang köstlich amüsieren kann.

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