Ausschnitt aus Raffaels „Sixtinischer Madonna“ Foto: epd/akg-images

Zwei neue Bücher beschäftigen sich mit dem Maler Raffael. Eines davon ist auch für Einsteiger geeignet.

Stuttgart - Gute Idee, an einem Karfreitag zu sterben. Das sakrale Todesdatum war der letzte Baustein in jenem Erinnerungstempel, der dem Künstler von einigen Biografen errichtet wurde. Einem Gerücht aus Giorgios Vasaris Vitenwerk zufolge war Raffael nämlich bereits an einem Karfreitag zur Welt gekommen. Perfekte Rahmenbedingungen also, um der Nachwelt als göttliches Genie erhalten zu bleiben. Zum 500. Todestag des Renaissancemeisters haben sich nun gleich zwei gewichtige Monografien vorgenommen, den glorifizierten Maler vom Himmel zurück auf den Boden der historischen Fakten zu holen.

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