Die Tore sind geschlossen, die Schleusenkammer liegt auf dem Trockenen. Foto: Elke Hauptmann

In Oberesslingen sollen ab Ende 2023 verschiedene bautechnische Verfahren für die Instandsetzung von Schleusen unter laufendem Betrieb getestet werden. Die Ergebnisse des Pilotversuchs sind Grundlage für die Sanierung von bundesweit gut 200 Anlagen.

Die in Fließrichtung rechte Kammer der Neckarschleuse in Oberesslingen liegt trocken. Die Tore sind geschlossen, das mehr als 100 Meter lange Becken ist von einem Zaun umgeben. Dass hier schon lange kein Schiff mehr durchfuhr, ist unübersehbar. Die 1968 fertiggestellte Schleusenanlage unterhalb der Adenauerbrücke wird – anders als die linke Kammer – längst nicht mehr für den Schifffahrtsbetrieb genutzt und fungierte in der Vergangenheit lediglich als sogenanntes Sparbecken. Doch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) plant hier Großes: In einem Pilotprojekt werden verschiedene bautechnische Verfahren für die Instandsetzung von Schleusen unter laufendem Betrieb in der Praxis getestet.

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