Der russische Regierungskritiker Alexej Nawalny auf einer Parkbank. Foto: dpa

Im Fall Nawalny erhöht die Bundesregierung den Druck auf Russland. Der Kremlkritiker selbst erhebt schwere Vorwürfe gegen Ex-Kanzler Gerhard Schröder. Der SPD-Politiker wehrt sich.

Berlin - Es ist wohl die letzte Warnung, die Heiko Maas an die Adresse der Regierung in Moskau ausspricht: Russland müsse endlich „Licht ins Dunkel“ des Falles Nawalny bringen. „Wenn die Vorgänge nicht aufgeklärt werden“, drohte der Bundesaußenminister am Mittwoch im Bundestag, „dann werden zielgerichtete und verhältnismäßige Sanktionen gegen Verantwortliche auf russischer Seite unvermeidlich sein.“ Der nächste Schritt sind nun Beratungen der Europäischen Union über Strafmaßnahmen gegen Russland, das weiterhin jegliche Verantwortung für den versuchten Mord an dem Oppositionellen Alexej Nawalny bestreitet.

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