Die Nonnenklinge ist Lebensraum für seltene Arten, darum bemühen sich Sascha Arnold, Levi Hägele (links) und seine Ziegen. Foto: Ines Rudel

Der frühere Esslinger Steinbruch Nonnenklinge ist mittlerweile Biotop, die Stadt möchte es als Naturdenkmal ausweisen. Wo Menschen den Wald abholzten und kahle Felshänge schufen, fanden gefährdete Arten eine neue Heimat. Das Esslinger Beispiel ist nicht das einzige.

Ausgerechnet in einem kleinen Betonbecken fühlen sie sich wohl: Den Mini-teich in einer Senke des früheren Steinbruchs Nonnenklinge in Esslingen haben mehrere Exemplare der streng geschützten Gelbbauchunke besiedelt. An diesem verregneten Augustmorgen ragen kaum erkennbar kleine grau-braune Köpfe aus dem schlammig-braunen Wasser. Der Mensch hat dieser Art viel ihres natürlichen Lebensraums weggenommen. Doch die wenigen Zentimeter großen Froschlurche haben nun in einer durch Menschenhand geschaffenen Landschaft ein neues Zuhause gefunden. Die Nonnenklinge ist nicht der einzige Steinbruch, in dem Biotope entstanden sind.

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