Seit fünf Jahren gibt es das Restaurant Nagare von Shinichi Nakagawa: Zur Geburtstagsfeier gab es ein mehrgängiges Menü mit seinem früheren Chef Marco Akuzun. Foto: Kathrin Haasis/Ferdinando Iannone

Shinichi Nakagawa ist in schwierigen Zeiten gestartet und an einem unscheinbaren Ort. Sein japanisches Restaurant Nagare hat sich trotzdem als Adresse für Feinschmecker etabliert.

Sein damaliger Chef riet ihm ziemlich dringlich davon ab. Aber Shinichi Nakagawa hörte einfach nicht auf die Warnungen. „Selbstständigkeit ist gefährlich“, sagte Marco Akuzun, damals noch angestellter Küchenchef vom Flughafenrestaurant Top Air. Als er dann das Lokal sah, das sich der japanische Koch für sein eigenes Restaurant ausgesucht hatte, ist er noch mehr erschrocken: Es hat weder eine Terrasse noch Parkplätze und sieht von außen wie eine Eckkneipe aus. „In Japan ist man erst erfolgreich, wenn man selbstständig ist“, erklärte Shinichi Nakagawa seinem Chef, bei dem er zwei Jahre lang gearbeitet und gelernt hatte. Die Unterhaltung fand vor rund fünf Jahren statt: Nagare nannte er sein Restaurant in Stuttgart-Feuerbach, was auf Deutsch fließen oder Fluss bedeutet. Und seither ist es nicht mehr zum Stillstand gekommen.

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