Zu viel Grau, zu wenig Grün: Esslingen liegt auf Platz 20 im Negativ-Ranking deutscher Städte. Foto: Roberto Bulgrin

Zu viel Versiegelung, zu wenig Grün: Esslingen ist laut einer Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe kein ökologischer Musterschüler. Beim Grad der Versiegelung hat die Neckarstadt sogar die Rote Karte erhalten. Das wird laut Stadtverwaltung auch so bleiben.

Eine rote Karte. Noch eine. Und noch eine. Jeder Fußballspieler würde schon beim ersten Mal vom Platz gestellt. Doch die Stadt Esslingen bleibt weiterhin im Spiel. Bei einem Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hatte die Neckarstadt die rote Karte wegen ihres hohen Versiegelungsgrades erhalten. Mit Blick auf das Grünvolumen sah Esslingen Gelb. An diesen Werten und diesen Wertungen werde sich in absehbarer Zeit nichts ändern, nahm Oberbürgermeister Matthias Klopfer allen ökologischen Hoffnungsträumen den Wind aus den Segeln. Esslingen werde sich sogar auf weitere rote Karten einstellen müssen, erklärte das Stadtoberhaupt in der jüngsten Sitzung des Klimarates im Alten Rathaus.

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