Mit externer Hilfe will der Hymnus-Chor die Vorwürfe gegen den scheidenden Chorleiter aufarbeiten. Doch das dauert – die Klärung der Nachfolge hat Vorrang.
Die für den Herbst angekündigte Aufarbeitung der Turbulenzen beim Stuttgarter Hymnus-Chor lässt auf sich warten. Ein halbes Jahr, nachdem der zuletzt umstrittene Chorleiter Rainer Johannes Homburg seinen Rückzug auf Ende Oktober angekündigt hatte, will sich der von der Evangelischen Kirche getragene Chor zunächst auf die Kür eines Nachfolgers konzentrieren. Der Auswahlprozess, die kommenden Konzerte und die verbleibenden Veranstaltungen zum 125-Jahr-Jubiläum verlangten „die volle Konzentration und zeitliche Kapazität aller Beteiligten“, teilte der Stadtdekan Søren Schwesig unserer Zeitung mit. Im Anschluss daran würden die weiteren Schritte erfolgen, bei denen auch der neue Chorleiter einbezogen werde. Die Beratungen dazu seien im Gange.
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