Stefan Kaufmann (rechts) hat seine politische Laufbahn wohl hinter sich, Maximilian Mörseburg möglicherweise vor sich: Er gilt als neuer Hoffnungsträger der Stuttgarter CDU. Foto: Lg/Julian Rettig

Der Stuttgarter CDU-Kreischef Stefan Kaufmann ist aus dem Bundestag geflogen. Nun zeichnet sich das Ende seiner Politikerlaufbahn ab. Auch seine Zeit als Parteivorsitzender dürfte vorbei sein – ein Nachfolger wird in der Union bereits gehandelt.

Stuttgart - Am Tag nach der Bundestagswahl wird das Ausmaß der Niederlage für die Stuttgarter CDU und ihren Kreisvorsitzenden erst richtig sichtbar: Der eigentlich auf der Landesliste der Union mit Rang 7 gut platzierte Stefan Kaufmann hat im Wahlkreis Stuttgart I nicht nur das Direktmandat an Cem Özdemir abtreten müssen, sondern auch den Wiedereinzug in den Bundestag verfehlt. Damit befindet er sich freilich in guter Gesellschaft: Kein einziger CDU-Bewerber aus Baden-Württemberg hat es über die Landesliste der Partei ins Parlament geschafft. Der knappe Sieg des Newcomers Maximilian Mörseburg im nördlichen Stuttgarter Wahlkreis kann da nur ein bisschen über das Debakel für die Union insgesamt und in der Landeshauptstadt hinwegtäuschen.

Angebot wählen
und weiterlesen

Unsere Abo-Empfehlung:

Probeabo Basis
0,00 €
Alle Artikel lesen.
  • 4 Wochen kostenlos
  • Danach nur 6,99 € mtl.*
  • Jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt kostenlos testen
Jahresabo Basis
69,00 €*
Alle Artikel lesen.
  • Ein Jahr zum Vorteilspreis
  • Danach jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt bestellen

Oder finden Sie hier das passende Abo: