Das Bildmotiv täuscht – der DFB ist zurzeit in arger Schieflage. Foto: imago/osnapix

Der DFB braucht unabhängig von der geplanten Demission des Präsidenten und weiterer Teile der Führungscrew den kompletten Neuanfang – und das nicht nur beim Personal, kommentiert Sportredakteur Marco Seliger.

Stuttgart - Es ist also geschehen: Fritz Keller wird als DFB-Präsident zurücktreten und damit die einzig folgerichtige und vernünftige Konsequenz ziehen aus seinem unsäglichen und unsagbaren Nazi-Vergleich. Keller hatte den Vizepräsidenten des Deutschen Fußball-Bunds und ehemaligen Richter Rainer Koch bei einer Präsidiumssitzung vor ein paar Wochen als „Freisler“ bezeichnet und ihn damit mit Roland Freisler, dem Vorsitzenden des Volksgerichtshofes im Nationalsozialismus, verglichen.

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