„Diese Beziehungen gilt es jetzt mehr denn je zu pflegen und auszubauen.“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. (Archivbild) Foto: dpa/Sebastian Gollnow

2021 soll eine neue Repräsentanz des Landes Baden-Württemberg in London eröffnet werden. Mit diesem Ziel will auch Baden-Württemberg seine bilateralen Beziehungen zum Vereinigten Königreich nach dem Brexit neu ordnen.

Stuttgart - Nach dem Brexit will auch Baden-Württemberg seine bilateralen Beziehungen zum Vereinigten Königreich neu ordnen. Ziel sei es, 2021 eine neue Repräsentanz des Landes in London zu eröffnen, teilte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag in Stuttgart mit. Das Land bedauere den Austritt des Vereinigen Königreichs aus der EU sehr, sagte der Grünen-Politiker. „Dennoch gilt für uns, dass die Türe immer offen gehalten werden soll.“ Baden-Württemberg sei eng mit Großbritannien verbunden – in der Wirtschaft und im Handel, in der Forschungszusammenarbeit, in der Zivilgesellschaft und mit zahlreichen Städtepartnerschaften. „Diese Beziehungen gilt es jetzt mehr denn je zu pflegen und auszubauen.“

Für die geplante Repräsentanz seien im Nachtragshaushalt bereits300 000 Euro hinterlegt. Inhaltlich soll es vor allem um die Wirtschafts- und Innovationsbeziehungen, das Standortmarketing und die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft gehen.

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