Robert Kyagulanyi, alias Bobi Wine, hat Amtsinhaber Museveni herausgefordert. Der hat einen echten Wahlkampf gar nicht zugelassen. Foto: AFP/Sumy Sadurni

Der ugandische Staatschef Museveni ist einmal als Rebell gestartet – und reiht sich heute perfekt in den Club der afrikanischen Diktatoren ein, kommentiert Afrika-Korrespondent Johannes Dieterich.

Johannesburg - Yoweri Museveni stellte seinen Wahlsieg schon im Voraus sicher. Der 76-jährige ugandische Dauerherrscher weiß längst, wie man Herausforderer – in diesem Fall den Popstar Robi Wine – an die Wand drückt: Man verwehrt ihnen den Zugang zu den staatlichen Medien, sperrt sie während des Wahlkampfes immer wieder ins Gefängnis und jagt ihren Fans Angst und Schrecken ein. Schließlich schaltet man während des Urnengangs noch das Internet ab, während sich die vom Präsidenten eingesetzte Wahlkommission das Ergebnis ungestört zusammenbasteln kann.

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