Das Museum der Alltagskultur in Waldenbuch sammelt profane Dinge. Nun ist ein neuer Sammlungsbereich hinzugekommen: das nukleare Erbe.
An sich geht es in kulturhistorischen Museen oft kostbar und edel zu. Gülden funkeln die Hinterlassenschaften der Fürsten in den Vitrinen, auch die Kirche sparte nicht an Gold und Edelsteinen. Deshalb ist die Waldenbucher Dependance des Landesmuseums Württemberg auch so besonders: Im Museum der Alltagskultur geht es nicht um Glanz und Gloria, sondern um schnöde Nutzartikel. Entsprechend finden sich in der Sammlung viele profane Gegenstände: Jeans und Unterhosen, Aschenbecher und Flaschenöffner, Wäschetrockner und Musikkassetten – eben all das, was den Alltag der Menschen im Land ausgemacht hat.
Unsere Abo-Empfehlungen