Nach Gebrauch sollten Autofahrer die Mundschutzmaske nicht an den Rückspiegel hängen. Das kann die freie Sicht einschränken. Foto: dpa-tmn/Benjamin Nolte

Beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr müssen Gesichtsmasken getragen werden. Gilt dies auch beim Autofahren? Und wer darf eigentlich noch mitfahren?

München - Mundschutzpflicht, Mindestabstand und Kontaktbeschränkung: Die aktuell getroffenen Corona-Regeln gelten auch für Autofahrer. Wie diese genau aussehen, erklärt der ADAC.

So ist das Autofahren zwar grundsätzlich erlaubt, Ausflugsfahrten aber jedoch örtlich untersagt. Auch auf die jeweilig geltenden Ausgangssperren müssen Autofahrer achten, so der Verkehrsklub. Im Auto selbst gelten die gleichen Regeln wie im privaten Umfeld: Mitfahren dürfen nur Angehörige des eigenen Hausstands und eine weitere, nicht im Haushalt lebende Person.

Wenn möglich sollte auch im Auto Abstand gewahrt werden – geht das nicht, dann darf man dennoch mit dem erlaubten Personenkreis fahren. Fahrten mit Personen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören, sollten dabei auf das Nötigste beschränkt werden. Ab welchem Alter hierbei Kinder als Personen gelten, ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt, ergänzen die Verkehrsexperten.

Ein Mundschutz ist während der Fahrten zwar nicht vorgeschrieben, wird aber angeraten. Wer einen trägt muss dafür sorgen, dass sein Gesicht erkennbar bleibt, sonst kann ein Bußgeld drohen. Eine Maskenpflicht (FFP2- oder medizinische Maske) gilt wiederum beim Tanken, schon beim Aussteigen muss diese getragen werden. Und auch wenn es praktisch scheint: Die Maske nach dem Tragen nicht am Rückspiegel aufhängen, da dies die Sicht einschränke. Besser sei es, die Maske mit der Innenseite nach oben in eine Plastikschale zu legen, die man dann zu Hause ausspült und gründlich reinigt.

Werkstätten, Waschanlagen und Prüfstationen sind aktuell nicht vom Lockdown betroffen. Autofahrer sollten aber einen Termin vereinbaren und nicht spontan zur Prüforganisation fahren, empfiehlt der ADAC.

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