Die Stadt Ebersbach sagt mit ungewöhnlichen Methoden Müllsündern den Kampf an. Foto: picture alliance/dpa/Bernd Weissbrod

Wer in Ebersbach seinen Müll zu früh rausstellt oder illegal entsorgt, bekommt von der Stadt einen Denkzettel in Gestalt von knalliger Sprühfarbe vor der eigenen Haustür verpasst. Das mag unkonventionell sein, ist aber nicht wirklich geeignet, das Problem zu lösen, findet unser Autor Dominic Berner.

Die Waffe, mit der die Stadt Ebersbach den Kampf gegen tatsächliche oder vermeintliche Müllsünder aufgenommen hat, dient einem edlen Ziel: Mit Sprühdosen markieren Mitarbeiter des Bauhofs die Orte, an denen achtlos Unrat weggeworfen wurde. Das kann an Bushaltestellen passieren, wo die Mülleimer ständig überquellen, weil die Leute ihren Hausmüll dort entsorgen. Aber es kann auch sein, dass die Bauhofleute direkt vor Privathäusern die Spraydose zücken, wenn Anwohner zum Beispiel wiederholt ihren Gelben Sack oder den Biomüll zu früh rausstellen. Für alle Nachbarn ist dann sichtbar: Hier wohnen Müllsünder!

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