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Superfoods erfreuen sich bei der gesundheitsbewussten Bevölkerung auf der ganzen Welt wachsender Beliebtheit. Zu den neuesten Trends zählt der Moringa-Baum, der auch als Wunderbaum bezeichnet wird. Wie andere Superfoods liefert er enorme Mengen an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien, die unser Körper benötigt. Aber was der Moringa-Baum eigentlich ist, woher er kommt und wie er seine Heilkraft entfaltet ist vielen Leuten nicht bekannt.

Was ist der Moringa-Baum?

Moringa Oleifera, auch bekannt als Moringa-Baum, Klärmittelbaum, Trommelstockbaum, Behenbaum, Behennussbaum, Pferderettichbaum oder Meerrettichbaum, ist ein kleiner Baum, der in den Ausläufern der mächtigen Himalaja-Berge im nördlichen Teil Indiens heimisch ist. Seit Jahrtausenden wird er von verschiedenen Kulturen in ganz Indien und Afrika angebaut. Der Moringa-Baum ist ein Mehrzweckbaum, der unter schwierigen Wachstumsbedingungen wie Trockenheit und nährstoffarmen Böden gedeiht. Darüber hinaus hat der Moringa-Baum keine bekannten Hauptschädlinge, sodass er sich schnell als mehrjährige Baumpflanze etablieren kann. Die zarten Blätter und Trommelstöcke sind ein beliebter Bestandteil vieler östlicher Küchen und haben einen einzigartigen Geschmack. Fast jeder Teil des Baumes, außer der Rinde und dem Holz, ist essbar und bietet Mensch und Tier eine ausgezeichnete Nahrungsquelle. Seine zahlreichen gesundheitlichen Vorteile haben ihm den Namen Wunderbaum eingebracht. Weitere Informationen zu Heilkräften des Moringa-Baumes finden Sie hier.

Heilende Wirkung des Moringa-Baums

Wie bei den meisten Superfoods wurde der Moringa Oleifera Baum von isolierten Populationen angebaut, deren Wissen über die gesundheitlichen Vorteile von Generation zu Generation weitergegeben wurde. In den letzten zwei Jahrzehnten haben jedoch verschiedene wissenschaftliche und ernährungswissenschaftliche Studien am Moringa-Baum bestätigt, was diese Bauernpopulationen seit Generationen wissen, nämlich dass der Moringa-Baum mit unglaublichen Nährwerten gesegnet ist. Darüber hinaus ist der Moringa-Baum eine äußerst reiche Quelle an Antioxidantien wie Quercetin und Chlorogensäure. Für Menschen, die mit Diabetes und hohem Blutzucker zu tun haben, kann der regelmäßige Verzehr von Moringa-Blättern, Wurzeln und Samen auch helfen, den Blutzuckerspiegel deutlich zu senken. Moringa-Blätter und Samenschoten unterstützen die Regulierung von hormonellem Ungleichgewicht und verlangsamen den Alterungsprozess. Der hohe Proteingehalt und die starke Konzentration an essenziellen Vitaminen und Mineralien haben den Moringa-Baum zu einem wirksamen Mittel zur Bekämpfung der Unterernährung von Kindern und Müttern in Entwicklungsländern gemacht. Gleichzeitig kann der Baum als natürliche Nahrungsergänzung genutzt werden. Von der Reduzierung von Schwellungen über die Stärkung des Immunsystems bis hin zur Steigerung der Muttermilchproduktion bei stillenden Müttern hat er sich als wirksam erwiesen.

Zubereitung von Moringa

Die frischen Blätter können Suppen, Eintöpfen oder Pfannengerichten hinzufügt werden. Die Samenschoten sind sehr fleischig und verleihen so ziemlich jedem Eintopf Textur und Geschmack. Blätter und Schoten eignen sich auch zur Zubereitung von frischen Salaten. Die Wurzel und die Kerne können gemahlen und zu einem Dressing mit Meerrettichgeschmack verarbeitet werden, dass jeder Mahlzeit Würze verleiht. Die frischen Moringa-Blätter sind auch eine gute Alternative zu Spinat und können ihn in jedem Rezept ersetzen. Sind keine frischen Produkte verfügbar, bietet sich Moringa-Pulver an. Dabei handelt es sich einfach um getrocknete und gemahlene Moringa-Blätter und Samenkapseln, die längere haltbar sind als die frischen Produkte. Das Pulver bietet die gleichen gesundheitlichen Vorteile wie frische Moringa-Produkte. Es kann wie Salz und Pfeffer über Mahlzeiten gestreut und sogar zur Zubereitung von Tee oder Smoothies verwendet werden.

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