Der Angeklagte soll unter einer paranoiden Schizophrenie leiden. Foto: dpa/Bernd Weißbrod

Ein 42 Jahre alter Angeklagter soll seinen 45-jährigen Nachbarn in Stuttgart-Rot mit einer abgesägten Schrotflinte erschossen haben. Die Staatsanwaltschaft hätte dem Mann weitere Taten zugetraut.

Ein 42 Jahre alter Mann muss sich seit Freitagvormittag vor dem Landgericht Stuttgart verantworten, weil er seinen Nachbarn mit einer Schrotflinte erschossen haben soll. Das 45 Jahre alte Opfer verstarb aufgrund der Schwere seiner Verletzungen noch am Tatort, direkt vor den Augen seiner Mutter. Dem Angeklagten wird Mord aus Heimtücke und illegaler Besitz von Waffen und Munition vorgeworfen. Die Ermittler konnten Hunderte Patronen in der Wohnung und im Auto des Angeklagten sicherstellen. „Von ihm wären weitere Taten zu erwarten gewesen“, so der Staatsanwalt bei der Verlesung der Anklage. Zudem bestehen Anhaltspunkte, dass der Mann aufgrund einer seelischen Störung nicht schuldfähig sein könnte. Es ist durchaus denkbar, dass er bei einer Verurteilung dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird.

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