Beim Prozessauftakt im Jahr 2020 versteckt sich der Angeklagte hinter einem Aktendeckel. Foto: dpa/Miriam Steinruecken

Ein bekannter Unternehmer aus Horb liegt tot in seinem Haus. Schnell nimmt die Polizei zwei Männer fest. Doch welcher von beiden es war, kann das Gericht in einem ersten Verfahren nicht klären. Im Revisionsprozess gibt es nun aber ein eindeutiges Urteil.

Jetzt also doch: In einem umfangreichen Revisionsprozess hat das Rottweiler Landgericht einen heute 31-jährigen Mann zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Syrer soll einen 57-jährigen Geschäftsmann im November 2018 in dessen Haus im Horber Ortsteil Nordstetten (Kreis Freudenstadt) getötet haben. Ein 36-jähriger Landsmann muss wegen räuberischer Erpressung und unterlassener Hilfeleistung für acht Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Er habe untätig zugesehen, wie der 31-Jährige den Geschäftsmann zwei Minuten lang gewürgt habe. Bei dem als Raub geplanten Verbrechen hatten die Männer gerade mal 3000 Euro erbeutet.

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