Die Laborantin Annika Eberlein entnimmt im Göppinger Klärwerk in Faurndau eine Wasserprobe, um sie auf Coronaviren zu untersuchen. Foto: Staufenpress

Im Klärwerk Göppingen wird regelmäßig das Abwasser auf Coronaviren untersucht. Denn Fragmente des Virus kündigen mögliche neue Infektionswellen frühzeitig an – ein solches Monitoring ist in Deutschland allerdings eher die Ausnahme.

Jochen Gugel ist kein Hellseher. Dennoch setzt der Technische Betriebsleiter des Göppinger Eigenbetriebs Stadtentwässerung (SEG) auf ein Orakel. Das Abwasser-Orakel. Dahinter verbirgt sich ein Frühwarnsystem, das den Verlauf der Corona-Pandemie vorhersagen kann und deutlich schneller ist als herkömmliche Tests. Seit 7. Februar wird das Abwasser in der Kläranlage regelmäßig auf Reste von Coronaviren überprüft – eine Methode, die in einigen Ländern längst üblich ist, in Deutschland aber noch Neuland. „Im Prinzip ist das, was wir machen, ein PCR-Test fürs Abwasser“, sagt Gugel.

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