Nach der Wahl 2026 könnte das Parlament stark wachsen. Dann wollten die Abgeordneten zeitweise ins unterirdische Besucherzentrum ziehen. Jetzt ist der Plan vom Tisch.
Bei den Raumplänen für ein übergroßes Parlament nach der Wahl im März 2026 macht der Landtag überraschend einen Rückzieher. Anders als noch im November vorgesehen, soll es nun doch keinen Interimsplenarsaal im unterirdischen Besucher- und Medienzentrum (BMZ) geben. Stattdessen sollen alle bis zu 220 Abgeordneten durch kleinere oder größere Umbauten im derzeitigen Plenarsaal sowie durch erhebliche Abstriche bei den Standards untergebracht werden. Entsprechende neue Pläne des Finanzministeriums hat das Präsidium unter Leitung von Muhterem Aras (Grüne) nach Informationen unserer Zeitung am Dienstagabend gebilligt. Damit reagieren die Spitzenvertreter des Parlaments offenbar auf das breite Unverständnis, das die Pläne für einen aufwendigen Interimssaal ausgelöst hatten.
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