In Köngen soll ein 21 Meter hoher Mobilfunkmast neben der Sporthalle Fuchsgrube errichtet werden. Welche Pläne Telefónica verfolgt und was das für die Gemeinde bedeutet.
Stattliche 21 Meter soll er hoch werden – um die Mobilfunkversorgung in Köngen auf die derzeit benötigte Kapazität sowie auf künftige Übertragungsstandards auszurichten, soll mit dem Segen des Gemeinderats neben der Sporthalle Fuchsgrube ein temporärer Mobilfunkmast aufgestellt werden.
„Es ist kein fester Standort, sondern lediglich eine Übergangslösung“, betonte Köngens Ortsbaumeisterin Simone Reichert – denn auf lange Sicht sucht das Unternehmen Telefónica (O2) einen Standort auf einem geeigneten Dach, im besten Fall auch näher am Ortszentrum. Vorgesehen ist neben der Sporthalle ein rund 21 Meter hoher Mast, der für 24 Monate betrieben werden soll. Angedacht ist eine Laufzeit bis Ende 2027, zusätzlich besteht die Option auf zwei Verlängerungen von jeweils sechs Monaten.
Köngen erhält von Mobilfunkanbieter 2000 Euro Pacht pro Jahr
Wegen der Höhe des Mastes und der Dauer der Nutzung ist ein regulärer Bauantrag erforderlich. Der exakte Standort muss laut Reichert noch festgelegt werden. Auf Nachfrage aus dem Rat bezifferte die Ortsbaumeisterin die Pachteinnahmen für die Gemeinde mit rund 2000 Euro pro Jahr.
Laut Köngens Bürgermeister Ronald Scholz sind auch weitere Mobilfunkanbieter in Köngen auf der Suche nach Standorten um die Netzqualität zu verbessern: „Auch die Telekom will in naher Zukunft einen weiteren Funkmast aufstellen.“
Telefónica verpflichtet sich zum Rückbau des Mobilfunkmasts
Erbringt Telefónica alle erforderlichen Nachweise zum Bau und Betrieb der Anlage, wird der Pachtvertrag abgeschlossen. Nach Laufzeitende ist das Unternehmen gleichzeitig verpflichtet, den Mast sowie alle damit zusammenhängenden technischen Anlange vollständig zurückzubauen.