CBD ist eines der zahlreichen, aus der Cannabispflanze gewonnenen Wirkstoffe. Foto: Pixabay/lovingimages

Schon vor mehreren tausend Jahren setzen die Menschen auf die Cannabispflanze, um gesundheitliche Beschwerden zu minimieren. Doch wie genau wirkt sich CBD eigentlich auf Stress aus? Der nachfolgende Ratgeber liefert die wichtigsten Antworten.

Esslingen - CBD-Öl ist seit Längerem im wortwörtlichen Sinne in aller Munde. Insbesondere die Corona-Pandemie dürfte als auslösender Stressfaktor bei den Menschen zusätzliches Interesse am Supplement entfachen. Denn eine Vielzahl der Berufstätigen arbeitet inzwischen aus dem Homeoffice, wodurch Privat- und Berufsleben nicht mehr stinkt voneinander trennbar sind. Doch wie genau wirkt sich CBD eigentlich auf Stress aus? Inwieweit kann CBD Gras online kaufen zu mehr Wohlbefinden und einem geringeren Stresslevel beitragen? Der nachfolgende Ratgeber liefert die wichtigsten Antworten.

Hanfextrakt mit therapeutischem Potenzial

CBD ist eines der zahlreichen, aus der Cannabispflanze gewonnenen Wirkstoffe. Schon vor mehreren Tausend Jahren setzen die Menschen auf die Cannabispflanze, um gesundheitliche Beschwerden zu minimieren. Da das Cannabidiol CBD einen lediglich geringen THC-Gehalt aufweist, ist es im Allgemeinen gut verträglich. Aus psychischer Sicht kann das CBD-Öl wie auch andere Darreichungsformen zu einer größeren Entspannung beitragen. So sprechen diverse wissenschaftliche Studien dem Cannabidiol therapeutisches Potenzial zu. Untersuchungen legen den Schluss nahe, dass sich CBD stabilisierend und beruhigend auf den menschlichen Körper auswirkt.

Was sagen wissenschaftliche Studien über CBD bei Stress?

2010 untersuchte die New Yorker Nationale Akademie der Wissenschaften den Zusammenhang zwischen CBD sowie der Endocannabinoid-Signalgebung. Im Rahmen ihrer Untersuchungen konnten die Wissenschaftler Rückschlüsse zum Ausschütten von Hormonen in Stresssituationen zulassen. So könne CBD unter anderem die Nebennieren regulieren und langfristige, stressinduzierte Reaktionen verringern. Auch das Journal für experimentelle Biologie vermutet eine Verbindung zwischen CBD und den neuronalen Schaltkreisen. Ihren Forschungen zufolge wäre ist das CBD in der Lage, Stressantworten in den Synapsen zu regulieren.

Warum sollten Menschen mit CBD-Öl Stress entgegenwirken?

Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation besagen, dass viele Todesfälle auf stressinduzierte Krankheiten zurückgeführt werden können. Damit sind Burn-Outs, als auch stressbedingte Folgeerscheinungen wie Alkohol- oder Drogensucht gemeint. Exzessiver Sport gilt ebenfalls als bedenkliches Mittel bei Stress, da er für zusätzliche körperliche Belastung sorgt. Umso wichtiger ist es für den Menschen, Stressfaktoren langfristig zu reduzieren, um körperlich und seelisch zu gesunden.

CBD spielt als Cannabidiol in diesem Zusammenhang eine gewichtige Rolle. Es dockt an die Rezeptoren des körpereigenen Endocannabinoid-Systems an, wodurch es diverse Reaktionen im Körper sinnvoll reguliert. In Stresssituationen balanciert es beispielsweise die in großen Mengen ausgeschütteten Hormone wie Adrenalin oder Cortisol aus. Außerdem wird CBD nachgesagt, den Botenstoff Serotonin zu beeinflussen. Auf diese Weise könnte sich das CBD direkt auf den menschlichen Gemütszustand auswirken und diesen zum Positiven beeinflussen. Langfristig könne CBD somit zu einer kreislaufschonenden Lebensweise, die mit einem geringeren Herzinfarkt-Risiko einhergeht, beitragen.

CBD-Öl: Bei welchen Formen von Stress anwenden?

Zwar ist CBD keinesfalls als leistungssteigerndes Wundermittel bei Stress ansehbar, lässt sich allerdings zur Prävention und in akuten Stresssituationen anwenden. Dazu gehören etwa berufliche Probleme, finanziell bedingte Ängste, gesundheitliche Probleme oder belastende familiäre Situationen. Auch bei Konzentrationsschwäche und Stoffwechselproblemen stellt CBD ein empfehlenswertes Hilfsmittel dar.

Stress nachhaltig mit CBD-Öl reduzieren

Das Cannabidiol lässt sich in unterschiedlichen Formen verabreichen. So wird es im Handel etwa als Creme, Kapsel, Kaugummi oder Globuli angeboten. Eine sehr beliebte Variante ist das CBD-Öl, nicht zuletzt deshalb, da es sich unkompliziert verabreichen lässt. Wenige Tropfen auf der Zunge genügen, damit sich die Wirkungsweise im Körper entfalten kann. Als Nahrungsergänzungsmittel soll CBD unter anderem entzündungshemmend wirken. Bei einer regelmäßigen Einnahme könnten Kopfschmerzen merklich reduziert werden. Auch im Hinblick auf die Schlafqualität vermuten Experten eine positive Einflussnahme des CBDs.

Hinsichtlich der Dosierung ist es ratsam, mithilfe einer schrittweisen Steigerung vorzugehen. Anwender könnten täglich mit dreimal drei Tropfen beginnen. Sofern die gewünschten Effekte noch zu gering ausfallen, ist eine Steigerung auf bis zu sechs Tropfen denkbar. Wie aus Erfahrungsberichten hervorgeht, können sogenannte Mikronährstoffe die Wirkungsweise des Cannabidiols zusätzlich verbessern. Damit gemeint sind B-Vitamine und Magnesium, die zu größerem Wohlbefinden beitragen.

CBD-Öle dauerhaft bei Stress anwenden?

Da CBD-Öle relativ geringe Nebenwirkungen mit sich bringen, spricht nichts gegen eine dauerhafte Anwendung. Für Betroffene können dies langfristig betrachtet das Stresslevel erheblich senken. Im Gegensatz zu verschreibungspflichtigen Beruhigungsmitteln bringen CBD-Präparate nicht die Gefahr mit sich, abhängig zu machen. Auch sind sie anders als Cannabis zu 100 Prozent legal und frei verkäuflich im Handel erhältlich.

Nachteilig ist allerdings, dass keine einhundertprozentige Erfolgsgarantie ausgesprochen werden kann. Während manche Menschen durchweg positiv von der Einnahme und den daraus resultierenden positiveren Gemütszuständen berichten, bemerken andere lediglich geringe Veränderungen. Schlussendlich wirkt das CBD-Öl individuell verschieden, obgleich Studien durchweg auf die gesundheitsförderliche Wirkungsweise hindeuten.