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Der Alarm wurde immer dann ausgelöst, wenn der Luftaustausch an mindestens zwei Tagen hintereinander eingeschränkt war. 2019 war das an 27 Tagen der Fall.

Stuttgart (dpa/lsw)Der Feinstaub-Alarm in Stuttgart wird Mitte April abgeschafft. Denn die jährlichen Grenzwerte seien zum zweiten Mal in Folge eingehalten worden, teilte Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) am Freitag mit. Der Feinstaub-Alarm ist bundesweit einmalig und wurde 2016 eingeführt, um die Belastung mit dem Luftschadstoff in der Landeshauptstadt zu senken.

Der Alarm wird seitdem immer dann ausgelöst, wenn in Stuttgart an mindestens zwei Tagen hintereinander ein stark eingeschränkter Luftaustausch vorhergesagt wird. Dann wird die Bevölkerung aufgefordert, Bus und Bahn anstatt des Autos zu nutzen. Vor allem im Winterhalbjahr von Oktober bis April kann es zu Wetterlagen kommen, bei denen es tagelang keinen ausreichenden Luftaustausch gibt. Dann steigen die Feinstaub-Werte, bis sich das Wetter ändert.

An der Messstelle am Neckartor wurde der Grenzwert für Feinstaub im vergangenen Jahr an 27 Tagen überschritten. Gesetzlich zulässig sind 35 Überschreitungstage. 2018 wurden 21 Überschreitungen gezählt. In der Diskussion um die Luftschadstoffe wurde in Stuttgart auch ein Fahrverbot für ältere Diesel eingeführt und der Nahverkehr ausgebaut.

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